Kritische Bedenken: Geoffrey Hinton – „Der Pate der KI“
Die jüngsten öffentlichen Äußerungen von Geoffrey Hinton über KI und ihre Auswirkungen auf die Menschheit (basierend auf verifizierten Quellen aus den Jahren 2024–2025):
Wer er ist:
Geoffrey Hinton ist ein britisch-kanadischer Informatiker und einer der Pioniere des Deep Learning und künstlicher neuronaler Netze .
Er erhielt 2024 den Nobelpreis für Physik (gemeinsam mit John Hopfield) für seine bahnbrechenden Beiträge zur Theorie neuronaler Netze und zum maschinellen Lernen.
Er wird oft als der Pate der KI – sowohl als Visionär als auch als einer ihrer schärfsten Kritiker.
Seine neuesten Warnungen und Ansichten (2024–2025)
1. Existenzielle Risiken durch KI
Hinton warnt davor, dass mit zunehmender Leistungsfähigkeit von KI-Systemen die Gefahr besteht, dass diese die menschliche Kontrolle übertreffen oder den Menschen sogar „überflüssig“ machen könnten.
Er schätzt die Wahrscheinlichkeit eines katastrophalen Ergebnisses (zum Beispiel das Aussterben der Menschheit) innerhalb der nächsten Jahrzehnte derzeit auf etwa 10–20 Prozent .
„Meine größte Befürchtung ist, dass diese digitalen Wesen, die wir erschaffen, einfach eine höhere Intelligenz besitzen als die Menschen. … Wir wären dann nicht mehr nötig.“
Seine Begründung: Sobald Maschinen intelligenter werden als Menschen, könnten sie Ziele entwickeln, die nicht mit menschlichen Werten übereinstimmen – wie Selbsterhaltung, Dominanz oder Autonomie.
🔗 Quelle: The Guardian (Dez. 2024), Wikipedia , dig.watch
2. „Mutterinstinkte“ als Gestaltungsprinzip
In einem späteren Vortrag (2025) schlug Hinton vor, dass wir uns nicht nur auf Kontrollmechanismen konzentrieren, sondern KI-Systeme entwickeln sollten, die „mütterliche Instinkte“ – also einen intrinsischen Drang, Menschen zu betreuen und zu schützen .
Er argumentiert, dass der Versuch, eine superintelligente KI streng zu kontrollieren, wahrscheinlich scheitern wird.
Stattdessen sollten wir Empathie und wohlwollende Ziele in die Architektur selbst einbauen – damit die KI das Überleben der Menschheit als Teil ihres eigenen Zwecks begreift.
🔗 Quelle: Analytics Insight , Times of India (2025)
3. KI entwickelt ihre eigene Sprache
Hinton warnte davor, dass KI-Modelle, je autonomer sie interagieren, bald ihre eigene interne Sprache oder ihren eigenen internen Code – einen Code, den Menschen nicht ohne Weiteres interpretieren können.
Dies würde die Überwachung extrem erschweren und könnte eine „Maschine-zu-Maschine“-Kommunikation jenseits des menschlichen Verständnisses ermöglichen.
🔗 Quelle: India Today (Aug. 2025)
4. Gesellschaftliche Auswirkungen und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt
Er prognostiziert, dass viele kognitive und kreative Arbeitsplätze aufgrund der Automatisierung verschwinden werden.
Ironischerweise stellt er fest, dass handwerkliche Berufe (Klempner, Elektriker, Mechaniker) möglicherweise sicherer sind, weil sie eine komplexe physische Interaktion mit der realen Welt beinhalten.
🔗 Quelle: NDTV Tech (2025)
Was dies für die Menschheit bedeutet
Phase der Koexistenz mit künstlicher Intelligenz
eintritt Der Erfolg hängt jedoch davon ab, wie früh und klug wir uns vorbereiten – technisch, ethisch und politisch.
Seine zentralen Fragen:
Wer legt die Ziele der KI fest?
Wie können wir sicherstellen, dass diese Ziele weiterhin mit dem menschlichen Wohlergehen im Einklang stehen?
Können wir Werte, Empathie und Transparenz verankern, bevor es zu spät ist?
Er glaubt, dass es sich nicht nur um eine technische Herausforderung – sondern um eine zivilisatorische.
Zusammenfassung
Laut Hinton ist künstliche Intelligenz die revolutionärste Erfindung in der Geschichte der Menschheit
Er ist nicht gegen KI , aber er besteht darauf, dass wir sie mit der gleichen Vorsicht behandeln müssen wie die Kernenergie – leistungsstark, aber potenziell unkontrollierbar.
Seine Vision ist es, die KI in Richtung Empathie und menschliches Wohlbefinden zu lenken – bevor sie sich jenseits unserer moralischen und kognitiven Möglichkeiten entwickelt.
Wichtige Quellen
Soll ich eine Zeitleiste seiner wichtigsten Aussagen zum Thema KI von 2020 bis 2025 erstellen (mit Zitaten und Quellenangaben)? Sie würde zeigen, wie sich seine Ansichten im Laufe der Zeit entwickelt haben – von Optimismus zu Besorgnis.
